Pure Gegensätze, die sich da auftaten: Auf einem Jazzfestival wird Thrash-Metal gespielt. Die Musiker, die das tun, tragen Weiss statt Schwarz. Es singt eine Frau mit klarer Stimme. Und die Bühne ist voll – mit einer Big Band. Aber eben nicht irgendeiner Big-Band, sondern eben der, die sich was traut: Cologne Contemporary Jazz Orchestra plays „Slayer“. Dass laute Musik schnell als Krach verstanden und abgetan wird, hat jeder schon erlebt. Dass genau das aber zu Unrecht geschieht, wurde an diesem Abend bewiesen: Kompositorische Tiefe und ein Gefühl für das Detail wurden erkennbar. Wie herrlich hier mit Vorurteilen gespielt wurde, macht eine Ansage Axel Knappmeyers, dem Dirigenten, deutlich: „Slayer haben auch eine Ballade geschrieben. Sie heißt ‚Spill the Blood‘.“…

Klaudia Hebbelmann – voc
Norbert Scholly – g
Marko Lackner – sax
Frank Sackenheim – sax
Claudius Valk – sax
Niels Klein – sax
Marcus Bartelt – sax
Andreas Schickentanz – tb
Peter Schwatlo – tb
Ansgar Striepens – tb
Wolf Schenk – tb
Mathias Schriefl – tp
Frank Wellert – tp
Ralf Hesse – tp
Matthias Bergmann – tp
Christian Winninghoff – tp
Florian Weber – p
Dietmar Fuhr – b
Nils Tegen – dr
Axel Knappmeyer – cond


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http://www.slayer.net